Amtliche Warnung - Abkochverfügung für den Ortsteil Cleeberg


Das Trinkwasser in Langgöns-Cleeberg muss abgekocht werden. Bei einer Trinkwasseruntersuchung wurden Bakterien im Leitungsnetz festgestellt.


Für das betroffene Gebiet gilt: Abgekocht werden muss alles Wasser, das zum Trinken, Herstellen von Getränke, Reinigen von Obst, Gemüse oder anderen ungekochten Nahrungsmitteln verwendet wird.

Auch für die Herstellung von Eiswürfeln, zum Zähneputzen oder bei der Verwendung einer Munddusche muss abgekochtes Wasser verwendet werden. Abkochen bedeutet, das Wasser einmal sprudeln aufkochen zu lassen, z.B. in einem handelsüblichen Wasserkocher. Zur Körperpflege (Waschen, Duschen) kann das Wasser weiterhin ohne Abkochen uneingeschränkt genutzt werden. Offene Wunden sollten durch wasserundurchlässige Pflaster abgedeckt werden.

Die Aufforderung zum Abkochen gilt bis auf Widerruf.

Weitere Informationen gibt es unter www.langgoens.de. Für Fragen stehen die Gemeindewerke Langgöns unter Telefon (06403) 9020-22 zur Verfügung.

 

Am vergangenen Wochenende fand in der Gemeinde Langgöns wieder ein Berufsfeuerwehrtag statt. An diesem besonderen Tag hatten die Mitglieder der Jugendfeuerwehr die Gelegenheit, den Alltag einer Berufsfeuerwehr hautnah zu erleben. Rund 24 Stunden lang waren die jungen Feuerwehrleute im Einsatz und meisterten verschiedene realitätsnahe Übungsszenarien, die von den Betreuern sorgfältig geplant worden waren.

Der Berufsfeuerwehrtag begann am Freitagnachmittag. Zunächst stand eine gründliche Überprüfung der Einsatzfahrzeuge auf dem Programm. Die Jugendlichen kontrollierten gemeinsam mit ihren Betreuern die Ausrüstung und stellten sicher, dass alle Geräte ordnungsgemäß funktionierten.

In den 24 Stunden wurden zusammen mit allen Ortsteilen von Langgöns mehrere große Übungen durchgeführt. Hierbei mussten die Jugendlichen unter realitätsnahen Bedingungen verschiedene komplexe Einsätze bewältigen, darunter die Brandbekämpfung und Menschenrettung in der Waldkita Dornholzhausen und eine Personensuche. Diese Großübungen erforderten nicht nur den koordinierten Einsatz der Jugendfeuerwehr, sondern auch die enge Zusammenarbeit der verschiedenen Ortsteile.

Zwischen diesen Großübungen wurden immer wieder kleinere Übungen abgehalten, die den Feuerwehralltag nachstellten. Von der Brandbekämpfung bis hin zur technischen Hilfeleistung bei einer eingeklemmten Person – die Jugendlichen hatten stets die Möglichkeit, ihre erlernten Fähigkeiten in unterschiedlichen Szenarien anzuwenden.

Der Berufsfeuerwehrtag wurde durch theoretische Schulungen ergänzt, bei denen die Jugendlichen wichtige Kenntnisse über Erste-Hilfe-Maßnahmen und den sicheren Umgang mit Feuerwehrgeräten erwarben. Die Betreuer achteten darauf, dass die Jugendlichen nicht nur praktisch, sondern auch theoretisch bestens auf mögliche Ernstfälle vorbereitet sind.

Am Samstagabend endete der Berufsfeuerwehrtag mit zahlreichen glücklichen und müden Jugendlichen und Betreuern.

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